Ach, wir Reisende

Klar; so ganz normal sind wir nicht, morgen hier und gestern auch woanders.
ein reisendes kindKlar; wir sind ein komisches
buntes Völkchen,
selten ein Haus und wenn,
dann steht es auf Räder,
die Altersvorsorge meistens an die Bank abgetreten.
Was brauchen wir denn auch schon.

Für jeden Reisenden ist das was anderes, schätz ich mal.

Aber ich, für mich;

Natürlich erst mal ein Standplatz, davon lebe ich, davon kauft meine Frau
Brötchen und Schulhefte für meine Tochter.
Ich zahl den Platz selbst, ich versuche euch etwas positives für den Platz zurückzugeben.
Und ich werde versuchen euch meine Reisefreude zu vermitteln.

Was  ich mir dann noch wünschen würde;
einen Platz für mein Wohnmobil,
vielleicht mit einer schönen Aussicht auf ein altes Gebäude,
oder auf eine Wiese mit Kühe.
Vielleicht mal ne schöne Frau die vorbeiläuft, oder morgens Vogelgezwitscher.

Gerne hätte ich ne alte Eiche, die mir Schatten spendet.
Und wenn Gott es wirklich gut mit mir meint, wenn er sich denkt; dem Dick, dem gönne ich mal was,
in dieser Eiche noch 2 oder 3 von meinen größten Feinden.

Die da hängen.

Ich wünsche allen Kollegen eine wirklich angenehme Reisesaison:
mit fetter Beute, perfektem Wetter, und nette, verständnisvolle, gerechte Marktmeister.

Dick.